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von Schall & Rauch findest du hier
Abgeschlossene Produktionen
“KOMÖDIE IM DUNKELN” - von Peter Shaffer (WiSe 2025-26)
London im Jahr 1964. Ein perfekt geplanter Abend ... bis plötzlich alles im Dunkeln liegt. Ein junger britischer Künstler hofft auf den großen Durchbruch. Um Eindruck zu schinden, lässt er seine Wohnung und sein Leben kurzerhand etwas glänzender erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Doch ein plötzlicher Stromausfall macht ihm einen Strich durch die Rechnung: Pläne geraten ins Wanken, mühsam aufrechterhaltene Fassaden bröckeln und jede Bewegung wird zum Risiko. Zwischen Stolpern, Tasten und wachsender Verzweiflung entfaltet sich eine rasante Verwechslungskomödie, bei der niemand den Überblick behält ... außer dem Publikum.
Ein Stück über Sein und Schein – und die Frage, was passiert, wenn wir plötzlich nicht mehr sehen können, was doch offensichtlich ist.
“FRAU VERSCHWINDET” - von Julia Haenni (SoSe 2025)
Ein neues – und gemeinsames – Selbstbewusstsein. Ist es das, was fehlt, um der Forderung nachzukommen, sich aus dem Gewühl klebriger Geschichtsfäden zu befreien?
Schall&Rauch inszeniert Julia Haennis "frau verschwindet (versionen)". Zum Komischen gesellt sich das Skurrile; zum Zweifeln das Finden – und zusammen nehmen sie Platz auf dem Sofa inmitten der üblichen unordentlichen Ordnung.
“GARLAND” - von Svenja Viola Bungarten (SoSe 2024)
Stellen wir uns vor, die Uhr bleibt stehen: Es ist 5 nach 12 und das Wetter ist wie immer: HOT HOT HOT. Mit Garland zeigte das Theaterkollektiv Schall&Rauch eine Zeit, in der die Klimakrise fortgeschritten ist, eine Welt, in der nichts mehr ist, wie es immer war und die Ausnahme zum Normalzustand geworden ist.
Hier versucht ein skurriles Ensemble an Figuren, den Kopf über Wasser zu halten – obwohl Wasser längst ein knappes Gut geworden ist: Ein zum Ordnungsbeamten degradierter Polizist, eine Radiomoderatorin mit Improvisationstalent, ein Fernfahrer, der Filme drehen will, ein schrulliges Ehepaar, eine Idealistin, die Unglück anzieht, und eine Schauspielerin, die nichts zu verlieren, aber einen Abschied zu finden hat – sie alle weigern sich, sich ihrem Schicksal zu ergeben.
“PENTHESILEA” - nach Heinrich von Kleist (Januar 2024)
Jäh unterbricht die unerwartete Ankunft von Amazonenkriegerinnen die blutige Auseinandersetzung zwischen Trojanern und Griechen. In Windeseile verbreiten sich im griechischen Lager Gerüchte um die leidenschaftlich kämpfenden Frauen: sie seien ihren altehrwürdigen Sitten gemäß nur in den Krieg eingetreten, um auserwählte Männer in Gefangenschaft zu nehmen und mit ihnen den Fortbestand ihrer Gesellschaft zu sichern.
Wäre da nicht eine Begegnung zwischen der Amazonenkönigin Penthesilea und dem Griechenheld Achilles auf dem Schlachtfeld, die scheinbar beide Protagonisten in einen unberechenbaren Liebesrausch versetzt...
Den bekannten Mythos der Amazonenkönigin erzählte Schall&Rauch in einer aktuellen Überschreibung im Januar 2024.
“Café Populaire” - nach Norah Abdel-Maksoud (Juni 2023)
Dionysos, Gott des Weines und des Theaters ist zu Tode gelangweilt. Er weiß, dass dagegen nur eine Person helfen kann - Euripides. Doch der Dichter ist schon längst tot. Deshalb macht sich der Gott mit seiner Begleitung Xanthias auf die lange Reise in die Unterwelt. Doch was er dort findet, hat wenig mit Klassizismus zu tun und noch weniger mit Euripides…
Svenja ist Hospizclown, also ja eigentlich Hospizclownin. Nach ihrem Kunststudium versucht sie, in ihrer Heimatstadt Blinden Fuß zu fassen und in die Hauptkulturstätte der Stadt - das Gasthaus zur Goldenen Möwe - zu kommen. Wäre da nur nicht ihr klassistisches Alter Ego im Wege...
Und wie das alles zusammenkommt, zeigte euch Schall&Rauch am 15.,16.,18., und 19. Juni 2023.
“Peer Gynt | Ein Traumspiel” - nach H. Ibsen & A. Strindberg (WiSe 2022)
“KASSANDRA ERZÄHLT” - nach Motiven von Christa Wolf, Euripides und Hélène Cixous (Juni 2020)
“JELENA” - nach Michail Bulgakov (SoSe 2019)
“Fressen und Freisein” - eine Eigenproduktion (WiSe 2017/18)
“Sinn” - eine Eigenproduktion (SoSe 2017)
“Fiesta” - nach Ernest Hemingway (WiSe 2016/17)
“Woyzeck” - nach Georg Büchner (SoSe 2016)
“Die Frau vom Meer” - nach Henrik Ibsen (WiSe 2015/16)
“Hanglage Meerblick” - David Mamet (SoSe 2015)
“Die Fliegen” - Jean Paul Sartre (WiSe 2014/15)
"Die Möwe" - Anton Tschechow (SoSe 2014)
"Andorra" - Max Frisch (WiSe 2013/14)
"Lysistrate" - Walter Jens (SoSe 2013)
"Sein oder Nichtsein" - Melchior Lengyel (WiSe 2012/13)
"Romulus der Große" - Friedrich Dürrenmatt (SoSe 2012)


